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          Die Kunstvermittlungs-Projekte
          der Initiative Erfundenes Land und der Uni Flensburg

          Die insgesamt 14 Projekte wurden Mitte Juli 2008 abgeschlossen.

          Hier geht es zum Picasa-Webalbum mit ‘’Schleibarsch’’Inhalten ( Popup )

          Beachten Sie auch die Presseseite ( Schleibarsch-Wettbewerb) und
          den Blog ( verschiedene Inhalte zu den Kunstvermittlungsprojekten )

          Das gesamte Kunstvermittlungsprogramm war sehr umfangreich und so haben
          wir uns entschlossen, den Kreativwettbewerb zum Projekt Schleibarsch in
          Vertretung aller anderen Pojekte darzustellen.

           

           

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        Presseerklärungen im Vorfeld:

        Schleswig, den 10.6.08

        Beginn von 10 verschiedenen Kunstvermittlungsprojekten

        Die Initiative '' Erfundenes Land '', Kurator der '' Galerie auf der Schlei 2008 '' hat als eines ihrer

        Ziele formuliert, dass die Kunstwerke im öffentlichen Raum durch „Vermittlungsangebote “ den Besuchern sowie
        Schülern und Schülerinnen näher gebracht werden sollen.

        In Kooperation mit allen Studierenden des 6. Semesters und deren Dozentin, Frau Dr. Heil von der Universität
        Flensburg, werden nun die in den letzten Wochen entwickelten Konzepte umgesetzt.

        Ab Donnerstag, dem 11.6.08 werden zunächst 10 unterschiedliche Projekte durchgeführt.

        Die Studenten haben sich in Gruppen organisiert, und jeweils eine Fragestellung entwickelt.

        Während sie Kunst praktisch vermitteln, gehen sie forschend ihrem Studium nach, um Antworten auf
        wissenschaftliche Fragen zu finden.

        Vier Gruppen werden mit verschiedenen Schulklassen arbeiten.
        So werden mit Kanu und Tretboot besondere Sichtweisen auf die Kunstobjekte er''fahr''bar gemacht werden,
        eine Nachtwanderung will alle üblichen Öffnungszeiten sprengen und es gibt den Schreib- und Mal-
        Mitmachwettbewerb „Schleibarsch“ für SchülerInnen an Schulen des Kreises Schleswig-Flensburg und
        der Stadt Flensburg. Vor Ort werden Passanten gebeten, sich mit einem Fragebogen auseinander zu setzen.
        Schüler und Schülerinnen produzieren Videoclips.

        Die Galerie auf der Schlei ist Ausstellungs-, Vermittlungs- und Forschungsraum zugleich im öffentlichen Raum.

        Die Aktionen und Ergebnisse werden auf unserem Blog  nachzusehen sein.

        Hier einige Termine im Überblick:

        Do. 11.6.08 Beginn „Schleibarschwettbewerb“

        Fr. 12.6.08: „Schichten der Kunst“

        Sa. 13.6.08 um 23.00 Uhr – Nachtwanderung durch die „Galerie auf der Schlei“

        Mo. 16.6.08 : Kinder und Kunstprozesse  ( 4. Klasse der Dannewerk-Grundschule )

        Di.  17.6.08 : Arbeit mit einer Schulklasse ( 8. Klasse der Bugenhagenschule)

        Mi. 18.6.08 : Arbeit mit einer Schulklasse ( 8. Klasse der Lornsenschule )

        Mo. 23.6.08 : Arbeit mit einer Schulklasse ( 4.Klasse der Dannewerk-Grundschule)

                               weitere Termine folgen

        Wir bedanken uns bei den engagierten Studenten und Studentinnen und deren Dozentin.

        Das Projekt wurde ermöglicht durch die ehrenamtliche Arbeit der Kuratoren und die
        Unterstützung durch Sponsoren aus Schleswig, Flensburg und darüber hinaus.

        Wenn Sie Fragen dazu haben, senden Sie uns bitte eine Mail an : erfundenesland@aol.com

        Mit freundlichen Grüßen

        Kirsten Piper und Lothar Baur

        für die Initiative Erfundenes Land
         




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          Auszug aus der Pressemitteilung der Universität Flensburg vom 11.03.2008

          Institut für Ästhetisch-Kulturelle Bildung

          Zugänge zur Kunst auf der Schlei erfinden

          universitaet

          Kunststudierende der Universität Flensburg erarbeiten interaktive Führungen
          und Dialogangebote für unterschiedliche Interessengruppen zu den
          künstlerischen Arbeiten, die zur Galerie auf der Schlei von Mai bis September
          zu sehen sein werden.

          Die Galerie auf der Schlei ist kein Museum, sondern ein temporärer Kunstraum,
          der im öffentlichen Raum und zwischen der Stadt Schleswig, anderen
          Kulturinstitutionen sowie der Initiatorengruppe "Erfundenes Land" entsteht.
          Neben Neugierde erzeugt das auch öffentlichen Widerstand (siehe die Berichte
          über die Territorialfrage in den Schleswiger Nachrichten vom 16.2. und 6.3.08).
          Hier wird das Entstehen von Kulturräumen sichtbar und auch spürbar.
          Diese Chance will Kunstdozentin Dr. Christine Heil von der Universität Flensburg
          mit BA-Studierenden der Vermittlungswissenschaften nutzen.
          In dem Seminar "Außerschulische Vermittlungsorte" im Fach Kunst und visuelle
          Medien wird die Galerie auf der Schlei zum Mittelpunkt des Sommer-Semesters.

          Die Studierenden sind im sechsten Semester und stehen kurz vor ihrem Abschluss
          und haben schon einen großen Erfahrungshintergrund, was die eigene Kunst- und
          Medienpraxis und was die Kunstgeschichte vom Mittelalter bis heute angeht.
          Jetzt sollen sie dieses Wissen auf die Exponate an der Schlei anwenden und
          für andere zugänglich machen. Dabei spielt der besondere Ort, an dem die Kunst
          zu sehen ist, natürlich eine große Rolle. Zielgruppen können neben Schulklassen
          auch Jugend- und Seniorengruppen, VHS-Kurse oder Touristen sein.

          Dozentin Heil erklärt zur Kunstbegegnung: "Kunst ist oft zunächst widerständig. Zugänge
          zu künstlerischen Arbeiten können aber über die eigene Wahrnehmung, Fantasien
          und über erste Assoziationen gefunden werden." Wie kann man Menschen dazu anregen,
          dass sie ihren eigenen Ideen trauen und ihre Fragen ernst nehmen?
          Und wie lässt sich das mit Hintergrundinformationen und dem Wissen über Kunst
          im Dialog mit anderen verknüpfen? Antworten auf diese Fragen sollen in kleinen
          Vermittlungs-Projekten erfunden und erprobt werden.
          Anschließend bietet das Seminar die Möglichkeit, um mit anderen über die entstandenen
          Kunstdialoge nachzudenken und sie weiter zu entwickeln.

          Die Chance, das Kunstereignis in der öffentlichen Debatte mitzuverfolgen und auch noch
          die Ausstellungsmacher der Gruppe "Erfundenes Land", Kirsten Piper,
          Hans Reisener und Lothar Baur, sowie die Künstler beim Aufbau der Ausstellung persönlich
          kennen lernen zu können ist ein großes Glück.

          Kontakt: Dr. Christine Heil (heil@uni-flensburg.de)

          Homepage des Faches Kunst im Institut für Ästhetisch-Kulturelle Bildung

          Informationen zum Studiengang "Bachelor of Arts in Vermittlungswissenschaften"

         

 

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